Wissenswertes

Damit Wasser seine wichtigen Aufgaben in unserem Körper optimal umsetzen kann, ist die Qualität des Wassers entscheidend.

Wie viel Wasser braucht der menschliche Körper?

Der menschliche Körper besteht zu etwa 60 bis 70 Prozent aus Wasser. Das menschliche Gehirn mit seiner enormen Leistungsfähigkeit und komplexen Struktur sowie das in unseren Adern fließende Blut bestehen sogar zu 90 Prozent aus Wasser, unser Speichel zu 98 Prozent. Wasser fließt somit durch jede einzelnen Körperzelle unseres Körpers

Die meisten Menschen unterschätzen schlicht die enorme Wirksamkeit und Notwendigkeit des Wassers für unseren Körper. Ohne es zu wissen, trinkt der Mensch täglich in der Regel etwa 20 Prozent zu wenig von dem kostbaren Nass.

Unter normalen Umständen – das heißt im Sitzen oder beim Lesen eines Buches - benötigen Sie: 35 Milliliter reines Wasser für jedes Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Bei einem 70 Kilogramm schweren Erwachsenen entspricht dies etwa 2.500 Milliliter oder umgerechnet 10 Gläser Flüssigkeit (á 250 Milliliter) am Tag. Dieser Bedarf ist Schwankungen unterworfen: Allein der Aufenthalt in Kälte oder Hitze erhöht unseren Wasserbedarf. Auch Faktoren, wie besipielsweise Stress und körperliche Aktivitäten lassen den Verbrauch (z.B. durch Transpiration oder schnelleres Atmen) steigen. Herrscht ein Mangel an Wasser, signalisiert der Körper seinen kurzfristigen Bedarf durch Durst.

Wasser gelangt vor allem über die Nahrung in den Körper: Durchschnittlich nimmt ein Erwachsener 1,5 bis 2,5 Liter Wasser pro Tag zu sich. Aber auch höhere Mengen werden von gesunden Menschen gut toleriert, da die Nieren in der Lage sind pro Stunde fast 1 Liter auszuscheiden. Die maximal auch längerfristig tolerierte Flüssigkeitszufuhrmenge beträgt ca. 10 Liter pro Tag.  Bis zu 65 Prozent des aufgenommenen Wassers werden im Dünndarm, 35 Prozent im Dickdarm absorbiert. Dabei spielt der Salzgehalt in der Flüssigkeit eine entscheidende Rolle für die Wasserausscheidung. Diese erfolgt über die Nieren, die Haut, die Lunge und den Darm. Normalerweise nehmen wir täglich mehr Wasser auf, als der Körper benötigt. Dabei wird das Durstgefühl durch verschiedene Regelsysteme gesteuert. Die Niere spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Um die so genannten harnpflichtigen Stoffe aus dem Körper zu bringen, benötigt ein Erwachsener pro Tag mindestens 700 Milliliter Wasser. Über die Haut verlassen - als Wasserdampf - etwa weitere 350 Milliliter den Körper, wobei starkes Schwitzen zu einem Verlust von bis zu 4 Litern pro Tag führen kann. Mit der Atemluft verliert der Körper ebenfalls ca. 350 Milliliter Wasser und selbst im Schlaf verlässt Wasser den Körper.

In den Körper geschaut:

Wenn Sie einen Keks essen, wird dieser in dem langen muskulären Schlauch, der am Mund beginnt, sich durch den Magen und Darm zieht und am After endet, so weit zerlegt, dass die Nahrungsbestandteile schließlich in den Blutstrom aufgenommen und dann an die Körperzellen weiterverteilt werden können.

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Wasserfilter in unserem Haushalt

Wasserfilter ist nicht gleich Wasserfilter. Das Trinkwasser aus dem Hahn ist, wie Behörden, Volksvertreter und Experten immer wieder betonen, dass am besten kontrollierte Lebensmittel Deutschlands. Die Wasserbetriebe kontrollieren fortlaufend etwa 49 chemische und organische Parameter der Trinkwasserverordnung und deren gesetzlich festgeschriebene Grenzwerte. Die zunehmende Verunreinigung der Oberflächengewässer und Grundwasserreservoire erschweren den Wasserbetrieben die Aufbereitung von Trinkwasser zunehmend; dies geschieht durch Landwirtschaft, Industrie und Bevölkerungswachstum mit Pharmazie, Düngemitteln, Pestiziden, chemischen Stoffen, Mikroplastik, Hormonen und vielen anderen Verunreinigungen. Selbst Flaschenwasser ist kein Garant für ein bedenkenloses Produkt. Dies zeigen immer wieder Tests von Verbraucherschutzorganisationen wie Ökotest, Stiftung Warentest oder diverse Verbraucherschutzformate im Fernsehen. Die größte Sicherheit für ein reines Wasser bietet eine nochmalige Filtration des Trinkwassers direkt an der Entnahmestelle.

Für das Endprodukt - reines Trinkwasser - gibt es diverse Verfahren, die unterschiedliche Ergebnisse in der Qualität der Filtration erzielen und sich beim Kosten-Nutzen-Faktor unterscheiden. Auch bei ökonomischen Aspekten oder gar gegenteiliger Wirkung bei der Filtration, wie zusätzliche Verunreinigungen durch mangelnde Wartung und Filterwechsel, unterscheiden sich die Filtrationssysteme. Die gängigsten Verfahren der Wasserfiltration sind Kartuschen-Tischfilter, Aktivkohle-Blockfilter, Ionenaustauscher, die Dampfdestillation und Umkehrosmose-Molekularfilter-Systeme.