Ironman Peter Dixon

Peter Dixon trinkt auch während des Wettkampfes BestWater

Der gebürtige Engländer Peter Dixon betreibt eine der härtesten Sportarten der Welt. Der Wahl-Berliner und selbstständige Dachdeckermeister sieht seinen Sport nicht als Hobby, sondern als Herausforderung für Körper und Geist. Ohne die Unterstützung und das Verständnis seiner Lebensgefährtin würde er Arbeit, Familienleben und Sport nicht unter einen Hut bringen können. Lesen Sie in diesem Interview, was Peter Dixon zu diesem Sport verleitet hat und warum reines Wasser von BestWater ein verlässlicher Partner an seiner Seite ist.

BestWater: Guten Tag Herr Dixon. Sie sind Triathlet und machen beim Ironman mit, was eine extreme Langstrecken-Distanz im Triathlon ist. Sie schwimmen 3,86 km, fahren dann 180 km auf dem Rad und absolvieren anschließend einen Marathonlauf von 42,195 km. Was treibt jemanden an, so einen harten Sport zu betreiben und wie sind Sie überhaupt zum Ironman gekommen?
P. Dixon: Als ich mit dem Laufen begonnen habe, hatte ich noch erhebliche Probleme mit meiner Wirbelsäule, die mir das Leben sehr schwer machte. Vom Arzt aus sollte ich nicht laufen, denn er dachte, es würde mir eher schaden als helfen. Ich habe an Schulungsprogrammen für den Rücken beim Sportgesundheitspark teilgenommen. Als ich mich stark genug fühlte, habe ich ganz langsam mit dem Laufen angefangen. Da habe ich einen Triathleten kennen
gelernt und das hatte mich so fasziniert, dass ich mir damals sagte: „Wenn ich den Halb-Marathonlauf, sowie den Marathonlauf halbwegs gesund überstehe werde ich mich für einen Ironman vorbereiten“. Ich wusste ich würde alles schaffen, wenn ich den Marathon bestehe. Doch damals wusste ich noch nicht worauf ich mich einlasse.

Wie lange betreiben Sie den Sport schon?
P. Dixon: Ich habe ungefähr vor zehn Jahren mit dem Laufen begonnen. Ich hab meine Ziele dann immer weiter gesteckt und heute absolviere ich den Ironman.

Sind Sie Profi-Triathlet oder üben Sie nebenher noch einen Beruf aus?
P. Dixon: Ich bin voll berufstätig, wäre aber gerne Profi. Dieser Sport wird zur Sucht und man kann davon nicht mehr lassen.

An welchen Ironman Veranstaltungen haben Sie bereits teilgenommen?
P. Dixon: Mein erster Ironman war in Roth. Den kann ich jedem Triathleten wärmstens empfehlen. Ist wirklich eines der besten Events auf dieser Welt.
Dann habe ich, eher durch Zufall, in Malaysia am Ironman teilgenommen. Das Highlight war jedoch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft auf Hawaii. Das war wirklich das Event schlechthin. Die ganzen Topathleten aus aller Welt waren dabei und die meisten sind noch völlig erdverbunden und nicht abgehoben. Es war eine unvergessliche Erfahrung; danach nochmals am Ironman Malaysia, dem Ironman in Frankfurt/Main und in diesem Jahr war ich wieder
in Malaysia.

Was ist Ihre persönliche Bestzeit und was war Ihr größter Erfolg?
P. Dixon: Meine persönliche Bestzeit liegt bei 11 Stunden und 40 min. Mein größter Erfolg war die Teilnahme am Ironman Hawaii. Natürlich bin ich ambitioniert mich zu verbessern und schneller zu werden, doch lässt meine begrenzte Zeit nicht mehr zu.

Welche der drei Disziplinen ist Ihre Paradedisziplin und welche Ihre schwächste?
P. Dixon: Als am Einfachsten empfinde ich das Laufen. Das habe ich auch etwas vernachlässigt, was prompt bestraft wurde. Meine schwächste Disziplin ist das Schwimmen.

Wie sieht ihr Training aus? Wie hoch ist das wöchentliche und jährliche Trainingspensum?
P. Dixon: Das ist eine gute Frage. Am Anfang der Vorbereitung beginne ich mit zehn Stunden in der Woche. Das steigert sich dann auf 20 – 25 Stunden, sofern ich das zeitlich ermöglichen kann. Da leidet natürlich alles um einen herum. Besonders die Freundschaften werden am ehesten vernachlässigt und man kann nur auf die Rücksicht und das Verständnis der anderen hoffen.

Wie verträgt sich das mit Ihrem Privatleben, und wie integrieren Sie das in Ihren Alltag?
P. Dixon: Jetzt kommen wir zum nächsten heiklen Punkt. Man wird zum ausgebufften Zeiteinteiler. Man schiebt und drückt überall, wo es nur geht. Ich persönlich stehe morgens dann früher auf, also um 4:30 Uhr, um meinen Lauf zu absolvieren. Genauso am Wochenende: So früh raus wie möglich, denn
130 bis 160 Kilometer sollten runter geradelt sein, wenn ich spätestens um 13:00 Uhr zurück sein will. Die Freundin will ja schließlich auch noch etwas von mir haben, um noch eine Ausstellung zu besuchen oder ins Kino zu gehen. Da kommt es schon mal vor, dass man das Ende nicht mitbekommt. Aber im Großen und Ganzen funktioniert das. Aber wenn die Lebenspartnerin einen dabei nicht unterstützten würde, könnte das Ziel sicherlich nicht so einfach erreicht werden.

Wenn ein Wettkampf bevorsteht, wie bereitet man sich auf so eine Belastung mental und körperlich vor?
P. Dixon: Als eine wirkliche Belastung sehe ich es dann nicht mehr, denn die Freude überwiegt. Der Weg dahin hat mich auf dieses Event vorbereitet. Durch das Training habe ich mich behutsam da herangeführt. Ich empfinde den Wettkampftag als einen Tag, an dem ich viel Spaß haben werde. Mir ist im Vorfeld klar, ich werde diesen Wettkampf nicht gewinnen. Also frage ich mich: „Was möchtest du?“ Ich bin Realist und möchte diesen Tag genießen. Ich sauge die ganzen Eindrücke auf und verarbeite das Erlebte. Nach dem Wettkampf versuche ich die positive Energie und das Erlebte mitzunehmen.

APeter Dixon schwört beim Sport auf BestWatern welchen Wettbewerben nehmen Sie 2010 teil?
P. Dixon: Ich habe meinen großen Event im Februar beim Ironman Langkawi schon gehabt. Jetzt werden noch ein paar kleinere folgen, wie der Römerman in Ladenburg. Das nächste Highlight wird der Berlinman sein, der die halbe Distanz vom Ironman hat und alle zwei Jahre in Berlin ausgetragen wird.

Wieviel Kalorien werden bei einem Wettbewerb verbraucht?
P. Dixon: Bis zu 12.000 Kalorien - also für jeden der abnehmen möchte ein toller Sport. Aber das Abnehmen beginnt schon im Training, sofern man sich
gesund ernährt.

Wie ernähren Sie sich während eines Wettbewerbs, der über 11 Stunden dauert?
P. Dixon: Den Körper hat man daraufhin vorbereitet, dass eine starke Belastung kommt. Er weiß aber nicht genau, was kommen wird. Wenn man sich während des Events im Aeroben Bereich bewegt, kann der Körper von seinen Reserven (Fettpolster) zehren. Der Körper muss aber auch daraufhin trainiert worden sein, dass er darauf zurückgreifen kann. Ansonsten muss man auf Kohlenhydrat-Riegel und Gels zurückgreifen. Hier gehen die Meinungen wieder auseinander. Ich persönlich bevorzuge die natürlichen Ressourcen, während andere auf die Riegel schwören. Das Beste ist, man probiert für sich selber aus, was einem am Besten bekommt. Im Wettkampf stellt sich die Frage nicht, denn an den Verpflegungsstellen werden Riegel und Gels ausgegeben.

Wie viel Flüssigkeit verliert der Körper während eines Wettkampfes und wie viel Flüssigkeit nehmen Sie währenddessen und danach zu sich?
P. Dixon: So pauschal möchte ich das jetzt nicht sagen bzw. kann ich nicht sagen. Es hängt von den äußeren Umständen ab. Zum Beispiel auf Langkawi habe ich sicherlich sieben Liter Wasser zu mir genommen und habe trotzdem im Wettkampf fünf Kilo Gewicht verloren. Das ist eigentlich viel zu viel. Es heißt bei Verlust von zwei bis drei Prozent des Körpergewichts kann es kritisch werden. Da ich 76 Kilo wiege, wären das 1,6 bis 2,4 Kilo. Ich habe das Doppelte verloren und ich fühlte mich immer noch wohl. Ich habe mich auch nicht an den Tropf hängen lassen. Stattdessen habe ich nach dem Zieleinlauf
viel reines Wasser getrunken und Reisgerichte gegessen.

Sie trinken das reine Wasser von BestWater. Seit wann trinken Sie BestWater und haben Sie es seit Beginn Ihrer sportlichen Karriere getrunken?
P. Dixon: BestWater kenne ich erst seit Juli 2009. Ich habe mein Wasser früher anderweitig gefiltert und wie sich später heraus stellte ohne irgendeinen Nutzen.

Wie sind sie auf BestWater gekommen?
P. Dixon: Bestwater habe ich durch einen Freund empfohlen bekommen, der mir von den Vorzügen und positiven Eigenschaften des Wassers erzählt hat.

Sie sind ja selbst Vertriebspartner bei BestWater. Hilft Ihnen Ihr Sport neue Kunden zu gewinnen?
P. Dixon: Aber sicher! Als Ausdauersportler habe ich meinen Körper kennen und lieben gelernt. Mittlerweile sehe ich meinen Körper als Hochleistungsmotor. Damit dieser weiterhin richtig läuft, werde ich mich hüten, einen billigen Kraftstoff einzufüllen. Die Folgen sind vorhersehbar: Ausfälle, Reparaturen bis hin zum Totalschaden, alles ist möglich. Da stellt sich die Frage für mich nicht, wo ich am Kraftstoff sparen könnte. Dann würde ich lieber beim Fahrrad etwas einsparen. Denn wenn mein Körper nicht will oder kann, dann bringt mir das beste Fahrrad nichts. Lance Amstrong (siebenmaliger Sieger der Tour de France) sagte treffend: „Es ist nicht nur das Fahrrad“.

Die meisten Menschen sind anfangs skeptisch was reines Wasser angeht. Viele halten das auch für ungesund. Ihre Sportkollegen bzw. Konkurrenten befassen sich bei so einem Ausdauersport logischerweise viel mit Ernährung und dem menschlichen Körper. Wie ist die allgemeine Meinung über reines Wasser unter Ausdauersportlern?
P. Dixon: Bisher gehe ich davon aus, dass die meisten die Vorteile eines reinen Wassers gar nicht kennen oder sich dessen nicht bewusst sind. Vielleicht sagen sie es auch nur nicht öffentlich.

Bemerken Sie Unterschiede zwischen BestWater und anderen Wässern und wie machen sich diese bemerkbar?
P. Dixon: Vor allem ist es der Geschmack, der sofort auffällt. Besonders die Weichheit des Wassers, wenn man das so sagen kann. Es hat für mein Empfinden auch keinen Nachgeschmack. Es wird nicht mehr lange dauern und die jahrelang angesammelten Gifte werden aus meinen Körper ausgespült sein, sodass ich den vollen Nutzen von BestWater haben werde.

Trinken Sie BestWater auch während eines Wettbewerbs? Wie werden Sie da versorgt? Haben Sie einen Helfer, der Ihnen das Wasser an bestimmten Punkten der Strecke reicht?
P. Dixon: Ich fülle alle meine Trinkflaschen mit BestWater. Bei den „Special Needs“, also bei der Sonder-Verpflegungsstellen hinterlasse ich meine Flaschen. Von außen darf ich keine Hilfe in Anspruch nehmen, weil das zur Disqualifikation führen würde. In Malaysia kann das hin und wieder zu Engpässen führen.

Trinken Sie nur das reine Wasser von BestWater oder mischen Sie es mit anderen Zutaten, um sich ein für Sie persönlich abgestimmtes Elektrolyt-Getränk zu mixen?
P. Dixon: In der Regel versuche ich, das reine Wasser von BestWater zu trinken. Den Rest nehme ich anderweitig zu mir.

Wenn Sie reines Wasser trinken, wie versorgen Sie ihren Körper mit den nötigen Nährstoffen und Mineralien während des Trainings bzw. Wettkampfs? Hilft das reine Wasser dabei, die Mineralien und Nährstoffe im Magen besser zu binden und schneller an die Muskeln zu transportieren?
P. Dixon: Die Nährstoffe wie Mineralien nehme ich gesondert in konzentrierter Form zu mir. Da ich noch zu wenig praktische Erfahrung mit BestWater habe, kann ich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, was sich bei mir bezüglich dem Transport von Nährstoffe und Mineralien vollzieht. Es leuchte mir aber ein, dass je weniger das Wassermolekül mit Fremdstoffen beladen ist, desto mehr es von anderen Nährstoffen aufnehmen und transportieren kann.

Nach so einem Wettkampf ist der Körper an seine Grenzen gegangen. Hilft BestWater bei der anschließenden Regeneration und wie macht sich das bemerkbar?
P. Dixon: Nach so einem Wettkampf sollte man möglichst schnell seinen Haushalt wieder in Ordnung bringen. Das heißt sehr viel Flüssigkeit und Nährstoffe zu sich nehmen. In diesem Fall viel gesundes Wasser und leicht verdauliche Kohlenhydrate und Proteine.

Haben Sie keine Angst bei solchen Extrembelastungen die Gesundheit zu gefährden?
P. Dixon: Nein, ehrlich gesagt denke ich, dass mein Körper mir schon meine Grenzen aufzeigt. Die befolgte ich nicht immer und habe dafür auch prompt die Rechnung serviert bekommen. Aus Erfahrung wird man eben schlauer.

Bei diesen extremen Belastungen ist eine gute medizinische Versorgung unabdingbar. Machen Sie regelmäßige Blutuntersuchungen und Leistungsdiagnostiken bzw. andere medizinische Tests?
P. Dixon: Sicher habe ich auch medizinische Untersuchungen durchführen lassen, wie Leistungsdiagnostik. Jedoch ist die medizinische Versorgung kompliziert, denn wenn der Arzt nicht von der Basis kommt, hat er meines Erachtens kein Grundverständnis. Also habe ich auch hier Schulgeld zahlen
müssen, bis ich die richtigen Ärzte gefunden habe. Ich vertrete die Ansicht aus dem Ayurvedischen: Ist der Körper gesund, wird er nicht so schnell krank.
Nach diesem Prinzip lebe ich auch. Ich bin Vegetarier geworden und versuche nur hochwertige Nahrung zu mir zu nehmen. Falle aber immer wieder mal in alte Gewohnheiten rein.

HIronman Peter Dixon hat BestWater immer dabeiaben Sie schon mal eine Teilnahme bereut? Falls ja, haben Sie dann aufgegeben?
P. Dixon: Also ich bin bisher ehrlich gewesen und ich denke, dass jeder in der Phase des Wettkampf hinterfragt, warum er teilnimmt. Dafür ist die Dauer des Wettkampfes einfach zu lange. Aber einen Wettkampf bereut zu haben oder gar aufzugeben, fiele mir nicht im Traum ein. Denn aus jedem Wettkampf komme ich gestärkt wieder hervor. Natürlich erst, wenn man das natürliche psychische Tief nach einen Wettkampf überwunden hat.

Deutschland hat viele gute Triathleten. Warum ist Deutschland international gesehen so stark?
P. Dixon: Es wäre zu einfach zu sagen es liegt daran und daran. Es sind sehr viele einzelne Bausteine, die zusammen passen müssen. Ist einer diese Steine porös, defekt oder gar geschwächt ist das Ergebnis im Vorfeld schon klar. Aber ich denke, es liegt an der Anzahl der Triathleten und an der Herangehensweise. Alles ist durchgeplant bis ins letzte Detail und nichts wird dem Zufall überlassen. Dazu kommt die mentale Stärke.

Dennoch findet der Ironman wenig Beachtung in den Medien. Warum wird der Sport so wenig wahrgenommen und was könnte getan werden, die Popularität zu steigern?
P. Dixon: Also in den letzten Jahren ist die Beachtung deutlich gestiegen. Die Übertragungen des Ironman auf Hawaii sowie vom Ironman in Frankfurt und dem Triathlon in Roth nicht zu vergessen haben den Sport populärer gemacht. Ich denke, die Sponsoren tragen auch ihren Teil dazu bei. Dadurch steht mehr Geld zu Verfügung und umso mehr wird das Interesse der Industrie und Medien geweckt.

Was empfehlen Sie jemandem, der sich für Triathlon interessiert?
P. Dixon: Für jeden, der mit Triathlon anfängt, möchte ich einen Tipp mit auf den Weg geben: Langsam steigern und versuchen jeden Wettkampf zu genießen. Der Spaß am Sport ist das Wichtigste.

Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen viel Erfolg für 2010!

  • Pinterest