Wasserfilter für Afrika

BestWater unterstutzt das Africa-Amini-Alama-Projekt

Afrika ist der Kontinent, der in vielen Regionen besonders unter Wasserknappheit leidet. Gibt es Wasser, dann fehlt oft die Infrastruktur für den Zugang zu Wasser bzw. ist das Wasser verunreinigt. Neben den Wasserproblemen kommen mit Armut und mangelnder Bildung weitere Faktoren dazu, die es einem Großteil der afrikanischen Bevölkerung erschweren, ein würdiges Leben zu führen. Ohne die Aufopferung und Hingabe einiger Menschen und Organisationen wäre die Lage noch schlimmer. Wie viel selbst mit kleinen Mitteln erreicht werden kann, beweist der in Österreich registrierte Verein Africa Amini Alama.

Mit Nebensitz in Deutschland und in Tansania als registrierte NGO (Nichtregierungsorganisation) haben die beiden Österreicherinnen DDr. Chr. Wallner und Mag. Dr. C. Wallner-Frisee mit Hilfe vieler anderer Menschen in wenigen Jahren wirklich Großes geleistet. 2009 wurde von der Präsidentin des Vereins, DDr. Chr. Wallner, eine Krankenstation in Momella im Norden Tansanias gegründet. Seit ihrer Eröffnung im Mai 2010 wurden dort ca. 15.000 Patienten jährlich behandelt, die teilweise weite Strecken zurücklegen, um sich behandeln zu lassen. In der Krankenstation arbeitet auch Vizepräsidentin Mag. Dr. C. Wallner-Frisee zusammen mit tansanischen Kräften: drei Ärzten, einem Zahnarzt, einem Laborassistenten, einer Hebamme und einer Krankenschwester. Die beiden österreichischen Ärztinnen leben dauerhaft vor Ort und betreuen auch die weiteren Projekte des Vereins, die dem großen Bedarf an Hilfe im Sozial- und Bildungsbereich in dieser abgelegenen ländlichen Gegend nachkommen sollen.

Neben dem medizinischen Bereich legt Africa Amini Alama besonderen Wert auf die Ausbildung von Kindern und Erwachsenen. Derzeit werden in der Station jeden Tag Kleinkinder aus Momella und Umgebung am Vormittag im Community Center für Kinder betreut. Auf dem Gebiet der Bildung finden Englischkurse für Erwachsene und Kinder in Momella selbst und in umliegenden Gebieten statt. Erwachsene bekommen in einem drei Monate dauernden Intensivkurs Basiswissen in EDV beigebracht. In der Berufsschule von Africa Amini Alamain Ngare Nanuki erhalten 70 Jugendliche in einem Dreijahreskurs eine staatlich zertifizierte Ausbildung als Maurer, Tischler oder Mechaniker. Vor allem Jugendliche aus armen Familien, die sich sonst keine weitere Ausbildung leisten könnten, werden hier nach der 7-jährigen Grundschulzeit ausgebildet. Über 30 Kinder werden derzeit von Africa Amini Alama unterstützt, um ihnen die Möglichkeit einer englischsprachigen Ausbildung in einer Primary English School zu bieten.

Im Rahmen eines Agrarprojekts werden ca. 150 Bauern neue Arten des Getreideanbaus, der richtige Umgang mit Pestiziden, neue Sorten und bessere Formen der Lagerhaltung nahegebracht. Dazu hält Africa Amini Alama u. a. Seminare ab, hilft bei der Gründung einer Genossenschaft und beim Bau eines gemeinsamen Speichers. Im Sozialbereich hilft Africa Amini Alama Familien in Not mit Nahrungsmitteln, Kleidern und kostenloser medizinischer Versorgung. Der Leitgedanke aller Projekte, die von Africa Amini Alama ins Leben gerufen wurden, ist, Menschen, ob jung oder alt, zu helfen und zur Erfüllung ihres Potenzials zu führen. Deshalb werden die Projekte auch immer gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt.

In der Women’s Cooperation im Community Center für Frauen erlernen mehr als 50 Frauen aus Momella die Schneiderkunst sowie andere handwerkliche Fertigkeiten. Sie können ihre Produkte in Africa Amini Alama Shops in Momella, in Arusha und in Österreich verkaufen. Diese Frauen haben durch die Ausbildung und Arbeit viel an Selbstvertrauen und Sozialprestige innerhalb der Familienstrukturen gewonnen, da sie so Geld für den Unterhalt ihrer Familien verdienen können. Ein ähnliches Projekt ist im Massaigebiet angelaufen. Hier stellen Frauen Schmuck her und verkaufen ihn über den Verein. Damit wird ihnen und ihren Kindern ein Mindesteinkommen garantiert, mit dem sie überleben können, auch wenn ihre Männer für viele Monate mit den Tieren weiterziehen und sie zurücklassen. Kinder und Frauen haben in der Kultur der Massai kaum Rechte oder Möglichkeiten der Selbstbestimmung. Wenn das Familienoberhaupt der Bezahlung für die Krankenstation, für den Transport oder die Medikamente nicht zustimmt, kann die Frau dies nicht einfordern. Frauen können jederzeit ausgetauscht werden. Ein Mann hat durchschnittlich vier bis fünf Frauen, und Kinder können wieder „gemacht“ werden. „Wieso soll ich eine Kuh verkaufen, um damit die notwendige Behandlung zu bezahlen?“ Solche Aussagen sind keine Seltenheit in der Krankenstation. Africa Amini Alama will diesen Frauen zu mehr Selbstständigkeit verhelfen. Dies geht nur über eine finanzielle Unterstützung. Die Frauen haben seit Generationen gelernt, Schmuck anzufertigen. Diesen kauft Africa Amini Alama ihnen ab und versucht, dafür Abnehmer in Europa zu finden. Der daraus entstehende Gewinn wird in einen Notfallfonds eingezahlt und bildet eine Rücklage für Härtefälle in der Krankenstation. Damit werden Operationen, Röntgenuntersuchungen und Transporte ins Spital bezahlt.

„Ein großes Anliegen für uns ist, das Wasserproblem zu lösen. Wir wissen, dass viele Erkrankungen aufgrund des Wassermangels entstehen. Und da haben wir seit Kurzem eine immense Hilfe. Die Firma BestWater hat uns ein wirklich ganz tolles Gerät zur Verfügung gestellt. Das läuft jetzt seit ein paar Tagen, und es läuft erstaunlich gut. Der Ansturm von Patienten, die nach dem Wasser fragen, ist immens. Es hat sich herumgesprochen, dass es hier ein mehrfach gefiltertes, hochenergetisches Wasser gibt“, erklärt Mag. Dr. C. Wallner-Frisee.

Als Josef Gamon auf das Africa-Amini-Alama- Projekt aufmerksam gemacht wurde, musste er nämlich nicht lange überlegen, es zu unterstützen. Der BestWater-Gründer spendete sofort eine BestWater-Filteranlage für die Krankenstation.

Die Ärztinnen waren bis dahin täglich mit der Wasserknappheit konfrontiert und wussten, dass nicht selten schon eine genügende Wasserzufuhr die Gesundheit der Kinder und Frauen wiederherstellen würde. Seit Inbetriebnahme der BestWater-Filteranlage gibt Africa Amini Alama nun gratis Trinkwasser an die Hilfesuchenden. Literweise wird das Wasser in Plastikflaschen abgefüllt und nach Hause mitgenommen, so viel man nur tragen kann und der Wasserfilter hergibt.

„Die BestWater-Filteranlage ist für mich so wichtig, damit ich auch homöopathische Mittel in Flaschen verabreichen kann. Dass ich jetzt mit diesem Wasser eine wirklich gute Substanz habe und die homöopathischen Mittel optimal aufbereiten kann, ist eine große Hilfe. Jeder Patient bekommt jetzt dieses Wasser. Nach drei Tagen weiß ich schon gar nicht mehr, was ich ohne dieses Gerät machen sollte. Es ist wirklich, wirklich toll. Ein großes Dankeschön an BestWater“, sagt Mag. Dr. C. Wallner-Frisee und ergänzt: „Aus ärztlicher Sicht können wir allein durch das Trinken dieses besonderen Wassers Heilerfolge sehen. Nicht nur durch die keimfreie Rehydrierung, sondern auch aufgrund der entgiftenden Eigenschaften. Viele Patienten leiden hierzulande durch den übermäßigen Gebrauch an Pestiziden an Vergiftungserscheinungen. Schulmedizinisch gibt es oft keine therapeutischen Möglichkeiten. Mit BestWater können wir jedoch ohne Nebenwirkungen den Körper beim Entgiftungsprozess unterstützen.“

Außerdem wird täglich auch den anderen Sozialprojekten, die Africa Amini Alama mittlerweile betreut, das hochwertige Wasser zur Verfügung gestellt. Den Kindern des Waisenhauses, den Schulkindern der Schulklasse, den 60 Frauen aus der Schneiderinnengruppe, den Kindern des Fußballteams nach dem Training und so weiter. Alle kommen in den Genuss dieses einmaligen Wassers. „Dank der Hilfe von BestWater erfährt die Gegend hier eine Unterstützung an der Stelle, wo die Not am größten ist, nämlich dem Mangel an gutem Trinkwasser. 200 Liter reinstes Wasser täglich ist viel, aber leider hier immer noch zu wenig. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, in der Gegend noch mehr solcher Filteranlagen aufzustellen. Es gibt hier in Momella Wasser, wir haben den Mount Meru gleich hier in der Nähe. Das heißt, es gibt eine Quelle, aber das Problem ist die Verunreinigung mit Fluor, organischen Stoffen, Typhus und so weiter. Wir haben hier alle Tropenkrankheiten. Und dieses Gerät kann da Abhilfe schaffen, und ich kann sagen: nur dieses Gerät im Moment. Ein großes Dankeschön, es ist wirklich toll und ich trinke es auch gerne selber“, sagt Dr. C. Wallner-Frisee und bedankt sich aus ganzem Herzen im Namen all jener, die hier frisches reines Wasser bekommen. Africa Amini Alama plant, dieses Wasser mit Hilfe der Firma BestWater nun auch anderen Gegenden zur Verfügung zu stellen. BestWater für Afrika – eine Herzensangelegenheit.