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MRT-Kontrastmittel im Berliner Leitungswasser

MRT-Kontrastmittel - Besonders im Berliner Innenstadtbereich wurden hohe Werte nachgewiesen

Dank der modernen Medizin und der ständig neuen Entdeckungen und Entwicklungen der Pharmazie wird uns allen mit jeder Generation ein immer längeres Leben beschert. Anhand der Sterbetafel 2007/2009 des Statistischen Bundesamtes beträgt die Lebenserwartung für Neugeborene 77 Jahre und vier Monate für Jungen und 82 Jahre und sechs Monate für Mädchen. Doch die übermäßige pharmazeutische Versorgung der Gesellschaft hat auch Schattenseiten. Leider belasten wir durch die Einnahme von Medikamenten unfreiwillig das Trinkwasser. Ausgeschieden durch den Urin, gelangen pharmazeutische und medizinische Stoffe durch die Toilette ins Abwasser, welches in den Klärwerken aufbereitet wird, bevor es wieder in die Umwelt und den natürlichen Wasserkreislauf gelangt. Allerdings ist die eingesetzte Abwasserreinigungstechnik in den Klärwerken nicht ausreichend, um alle Substanzen zu entfernen. Selbst heute noch sind die Auswirkungen des Medikamentencocktails, der wieder in die aquatische Umwelt gelangt, kaum erforscht.

Im letzten Jahr haben Michael Bau, Professor of Geoscience, und PhD-Student Serkan Kulaksiz von der Jacobs University eine Übersichtskarte veröffentlicht, welche die Belastung des Berliner Trinkwassers mit dem Kontrastmittel Gadolinium aufzeigt. Zwar ist das Element Gadolinium auch natürlich in der Umwelt zu finden, jedoch in nur in sehr geringer Konzentration. In der medizinischen Diagnostik kommt Gadolinium als Kontrastmittel bei der Magnet-Resonanz-Tomographie zum Einsatz und wird in die Blutbahn injiziert. Es gilt als gesundheitlich unbedenklich. Unbedenklich, weil dieser toxische Stoff nicht im Körper verbleiben darf und deshalb in eine ungiftige chemische Verbindung eingebunden ist, die innerhalb weniger Stunden über die Nieren wieder ausgeschieden wird. Gut für den Patienten, schlecht für das Trinkwasser.

Dieses anthropogene Gadolinium gelangt dann, wie bereits erwähnt, in die Kläranlagen und reagiert genau wie zuvor im Körper des Patienten. Es geht keine chemischen Reaktionen ein, ist dadurch schwierig zu filtern und verbleibt deshalb teils in großen Mengen im Wasser. Die Klärwerke für Berlin beispielsweise pumpen das gereinigte und aufbereitete Wasser in die Spree, vor allem aber in die Havel und den Teltowkanal. Von dort aus gelangt es schließlich vor allem im Westteil Berlins ins Grundwasser und in die Trinkwasserbrunnen. Da das anthropogene Gadolinium auch bei der Wasseraufbereitung in den Wasserwerken nur unzureichend entfernt werden kann, erreicht es vor allem die Wasserhähne der Haushalte im Westen Berlins. Zum Teil liegen die Werte des Kontrastmittels Gadolinium dort bei über 90 Prozent im Vergleich zum natürlichen Gadolonium. So wurden von Prof. Michael Bau beispielsweise im Zoologischen Garten 10,91 ng/kg Kontrastmittel- GD und nur 0,78 ng/kg natürliches GD nachgewiesen, was einem Anteil von 93 Prozent Kontrastmittel-GD entspricht. Auch Wedding mit 7,51 ng/kg Kontrastmittel-GD weist einen Wert von 93 Prozent gegenüber 0,60 ng/kg natürlichem GD auf. Spitzenreiter ist der Reichstag mit 97 Prozent Kontrastmittel-GD von 17,62 ng/kg zu 0,54 ng/kg natürlichem Gadolinium.

Zwar ist nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand dieses anthropogene und somit ungiftige Gadolinium für den Menschen nicht gesundheitsgefährdend, doch verhalten sich viele Medikamente und deren Abbauprodukte ähnlich wie Gadolinium. Die hohen Gehalte an Gadolinium im Berliner Trinkwasser sind daher ein deutliches Zeichen und lassen laut Prof. Bau darauf schließen, dass ähnlich hohe Konzentrationen von anderen Medikamenten und pharmazeutischen Abbauprodukten im Trinkwasser enthalten sind. Die Unbedenklichkeit dieser Stoffe ist nicht annähernd nachgewiesen und welche Wirkungen sie als Pharmazie-Cocktail haben, kann nur erahnt werden. Eine Schuldfrage oder eine Verantwortung soll an dieser Stelle nicht erörtert werden. Weder die moderne Medizin noch die Pharmaindustrie, die Politik oder die Klär- und Wasserwerke trifft eine direkte Schuld. Vielmehr muss akzeptiert werden, dass der Fortschritt und das moderne Leben auch Risiken bergen. Als Fazit bleibt anzumerken, dass auch ein gewisser Grad an Eigenverantwortung nötig ist, um seine Gesundheit zu erhalten. Ebenso wie in der pharmazeutischen Industrie gibt es im Bereich der Wasserfilter für den privaten Gebrauch mit Best- Water ein innovatives Unternehmen, welches mit Spitzentechnologie aus Leitungswasser ein Wasser mit Bergquell-Qualität produziert. Garantiert ohne Nebenwirkungen!

Quelle: http://worldtimes-online.com/

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