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Lebendiges Wasser - Energetiesierung und Vitalisierung

Was ist dran an der Energetiesierung / Vitalisierung von Wasser?

Kaum ein Thema zu Wasser wird so heftig diskutiert wie die Energetiesierung / Vitalisierung desselben. Ist es möglich Wasser zu vitalisieren? Was sagt die Wissenschaft nach heutigem Stand? Während die einen behaupten es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse, die sogar im Versuch reproduzierbar sind, sagen Kritiker es handelt sich um pseudowissenschaftliche Verfahren, die den Werten der Wissenschaft nicht genügen.

Die Wissenschaft – was umfasst sie?

Übergeordnet bedeutet der Begriff Wissenschaft die Gesamtheit des menschlichen Wissens, Erkenntnisse und Erfahrungen, die systematisch gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert werden. Die Menschheit erlangt durch die Wissenschaft Erkenntnisse über wesentliche Eigenschaften, kausalen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten der Natur, Technik, Gesellschaft und des Denkens. Diese werden in Form von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen fixiert. Die Einzelwissenschaft, die sich auf einen Gegenstandsbereich bezieht, ist in einen theoretischen und angewandten Bereich gegliedert. Bei der wissenschaftlichen Forschung wiederum soll in einem bestimmten Bereich oder einer definierten Fragestellung ein begründetes, geordnetes und gesichertes Wissen erzielt werden. Dieses muss kommunizierbar, überprüfbar, wiederholbar und nach spezifischen wissenschaftlichen Kriterien erfolgen. Wissenschaft bezeichnet somit ein zusammenhängendes System von Aussagen, Theorien und Verfahrensweisen, das strengen Prüfungen der Geltung unterzogen wurde und mit dem Anspruch objektiver, überpersönlicher Gültigkeit verbunden ist.

Viele wissenschaftliche Studien über die medial berichtet wird, sind empirische Studien. Hierbei werden Daten aus Befragung, Beobachtung und/oder Messung analysiert. Durch geeignete Instrumentarien, wie Messungen, werden dann Hypothesen überprüft. So zeigte 2012 die EPIC-Studie unter Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung mit 42.600 Teilnehmern, dass sich das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen bei erhöhtem Kaffeegenuss nicht erhöht. Nach einer Studie des Instituts für Ernährungsforschung senkt Kaffeegenuss das Risiko an Diabetes 2 zu erkranken. Die Wissenschaftler konnten letztlich nur Daten auswerten und Schlussfolgerungen ziehen. Die Möglichkeit einer endgültigen Bestätigung (Verifizierung) besteht im engeren, wissenschaftstheoretischen Sinn nicht. Dennoch sind die Ergebnisse der Studien eher zutreffend als nicht zutreffend. Die Ergebnisse vieler empirischer Studien werden auch zunächst von der Wissenschaft als zutreffend angesehen. Erst klinische Studien unter kontrollierten Bedingungen zum Kaffeekonsum werden eindeutige Ergebnisse liefern können, doch diese sind schwer umsetzbar.

Energetisierung

Eine eindeutige Definition für Energetisierung gibt es nicht. Im Falle der Energetisierung von Wasser ist in der Regel gemeint, dem Wasser Energie zuzuführen. Energie selber wird in vielen einführenden Texten „in anschaulicher, allerdings nicht allgemeingültiger Form als Fähigkeit, Arbeit zu verrichten“, beschrieben. Sie ist eine fundamentale physikalische Größe, die auch in der Technik, Chemie, Biologie und Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt. Energie ist unter anderem nötig um einen Körper zu bewegen, eine Substanz zu erwärmen, Strom fliessen zu lassen, elektromagnetische Wellen abzustrahlen oder Lebewesen am Leben zu erhalten. Auch gibt es viele Energieformen, wie etwa potentielle Energie, kinetische Energie, chemische Energie oder thermische Energie, um nur einige zu nennen. Energie lässt sich auch übertragen und in eine andere Form umwandeln. Hier zeigt sich schon, wie umfangreich und umfassend allein der Begriff Energie ist.

Vitalisierung

Vitalisierung stammt vom lateinischen Wort ‘vita‘ ab und bedeutet Leben. Die Vitalisierung ist also relativ einfach mit beleben zu definieren. Andere gebräuchliche Synonyme sind anregend, aktivierend, stimulierend oder erfrischend. Im Hinblick auf die Vitalisierung von Wasser im späteren Verlauf mehr.

Vitalisierung/Energetisierung von Wasser in der Wissenschaft

Nachdem nun die Definitionen von Wissenschaft, Vitalisierung und Energetisierung erläutert  wurden, zeigt sich die ganze Problematik der Thematik um energetisiertes/vitalisiertes Wasser. Bisher gilt allgemein, dass es keine wissenschaftlichen Belege für die Energetisierung/Vitalisierung von Wasser gibt. Es wurden zahlreiche Versuche unternommen, die energetische Qualität von Wasser wissenschaftlich zu belegen. In den Fokus gerieten dabei meist die Veränderung der Oberflächenspannung, des elektrischen Potenzials oder der Wachstumsrate von Mikroorganismen.

So hat die Medizinische Universität Wien um Rudolf Hamme, Wolfgang Kneifel, Wolfgang Leonhard und Regina Sommer folgende Fragestellung zu Energetiesierung wissenschaftlich untersucht: „Gibt es mögliche Effekte in mikrobiologischer, physikalischer und pflanzenphysiologischer Hinsicht?“ Im Einzelnen galt zu erforschen, ob sich die bakteriologische Beschaffenheit von in Flaschen abgefülltem Trinkwasser während der Lagerung verändert, es einen Einfluss auf das Wachstumsverhalten von Testbakterien gibt, das Verfahren eine mikrobizide bzw. desinfizierende Wirkung hat, sich die Oberflächenspannung des Wassers durch eine solche Behandlung reduziert und sich Effekte im Hinblick auf die Entwicklung von Keimlingen einer Testpflanze beobachten ließen. Geforscht wurde in Form von anonymisierten Blindstudien und unter Beachtung von Wiederholbarkeit und Reproduzierbarkeit. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass keine Unterschiede zwischen energetisiertem und normalem Wasser zu belegen waren.

Es gibt aber auch andere wissenschaftliche Beobachtungen und Effekte, die gut dokumentiert sind. So hat Louis Claude Vincent umfangreich Daten der französischen Bevölkerung gesammelt und daraus Hypothesen und Rückschlüsse auf die Wasserqualität der Regionen und den Gesundheitszustand gezogen. Er entwickelte daraus die Bio Elektrische Terrain-Analyse (BE-T-A). Wie es aber bei empirischen Studien nun aber der Fall ist, gibt es keine eindeutigen klinischen Beweise für seine Forschungsergebnisse, lediglich gut untermauerte Hypothesen.

Genauso verhält es sich mit vielen anderen Formen der Energetisierung/Vitalisierung von Wasser. Alle Formen und Arten hier zu beleuchten würde den Rahmen sprengen. Bei einigen sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, dass es pure Scharlatanerie ist, ohne den geringsten wissenschaftlichen Hintergrund. Bei anderen wurde durchaus ernsthafte Forschung betrieben und Beobachtungen, Effekte und Daten gesammelt.

Prof. Dr. Gerald Pollack - University of WashingtonSo zum Beispiel die Forschungen von Prof. Dr. Gerald Pollack von der University of Washington. Er veröffentlichte die medizinischen Fachbücher „Phasenübergänge in der Zellbiologie“, „ Muskeln und Moleküle-Die Prinzipien der biologischen Bewegung“ sowie „Zellen, Gele und die Motoren des Lebens“. Sowohl Prof. Pollack als auch seine Bücher wurden mehrfach mit Wissenschaftspreisen ausgezeichnet (siehe Zusatzinformationen am Ende des Textes). Erkenntnisse aus seinen  Forschungen über die Zellbiologie sind heute wissenschaftlicher Standard. Der Professor für Biotechnologie hat sich während seiner Forschung an Zellen und Muskeln intensiv mit den Flüssigkeiten, demnach auch Wasser im menschlichen Körper, beschäftigt. Seine Forschung verlagerte sich anschließend als Folge daraus schwerpunktmäßig in Richtung Wasser und seine Bedeutung für die biochemischen Prozesse im Körper. Er untersuchte eine bestimmte Phase des Wassers und nannte sie EZ-Water (Exclusion Zone). Er bezeichnet EZ-Water als den 4. Aggregatzustand von Wasser, nach flüssig, fest und gasförmig. Die 4. Phase an sich ist keine Neuentdeckung. Jeder Physikstudent wird bestätigen können, dass es bei Wassereis 15 bekannte Phasen gibt (Foto).

Phase diagram of water.svg

In der von Dr. Pollack als EZ-Water bezeichneten Phase hat das Wasser jedes Mal den Aggregatzuständen zwischen flüssig und fest. Ein schmelzender Gletscher hat also besonders viel vom EZ-Wasser. In über zwei Jahren Forschung hat das Wissenschaftsteam auch andere Methoden entdeckt die Exclusion Zone zu vergrößern und zu halten. Es zeigte sich, dass sich durch Sonnen- und Infrarotbestrahlung die Exclusion-Zone um das Dreifache vergrößern lies. In diesem Zustand ist das Wasser ein dickflüssiger Kristall, gerade so gelartig, dass es die Struktur hält. Es hat eine hexagonale Struktur, wie Schneeflocken unter einem Mikroskop. Genau genommen ist es auch kein Wasser mehr, denn das Verhältnis von Sauerstoff zu Wasserstoff beträgt nicht 2:1 (H2O), sondern 2:3 (H3O2).

Besonders viel EZ-Wasser ist in allen lebenden Organismen, genauer in den Zellen, auf dessen Erforschung sich Prof. Pollack konzentrierte. In den Körperzellen ist sowohl intrazellulär als auch extrazellulär EZ-Wasser. Das Wasser für die physiologisch biologischen Prozesse unterscheidet sich also von dem Trinkwasser, welches wir konsumieren. Laut Zellbiologen Prof. Pollack ist EZ-Wasser der Motor unseres Lebens, weil es die Funktion von Kapillaren, Membran-Tunneln und Zellmembranen erklärt. Sogar die Funktion von Proteinen wird dadurch erst richtig verständlich. „Wir wissen heute, dass die meisten Makromoleküle ohne das EZ-Wasser zusammenbrechen und ausfällen würden. Sie könnten nicht einwandfrei funktionieren. Nun beruhen viele Krankheiten anerkannter Weise auf Funktionsstörungen von Proteinen oder deren Regulierungssystemen. In einem solchen Protein-zentrierten Netzwerk, kann eine Funktionsstörung also durch zwei Komponenten entstehen: durch das Protein selbst oder das EZ Wasser, welches das Protein umhüllt“, erklärt Prof. Pollack.

Zellen BlutIm medizinischen Bereich steht das Wissenschaftsteam um Prof. Pollack erst am Anfang, doch erste Versuche zeigten bereits, dass unterschiedliche Substanzen die Bildung von EZ-Wasser fördern bzw. unterbinden können. Jetzt geht es um die Beantwortung der Frage, ob die Funktion der Proteine allein dadurch wieder hergestellt werden kann, wenn das umliegende Wasser beeinflusst wird. Versuche mit Infrarotlicht und elektromagnetische Impulse machen den Anfang. Bisher ist am meisten EZ-Wasser in den Zellen, was bedeutet die beste Quelle ist das Entsaften von Früchten. Die beste Wasserquelle für EZ-Wasser ist Gletscherwasser.

Was bei der Wasseraufbereitung noch fehlt ist ein weiterer Schritt, der das Waser strukturiert und neu ordnet. Es ist laut Prof. Pollack aber naheliegend, dass es möglich ist. Zu den diversen Methoden der Energetisierung kann er derzeit keine konkreten Aussagen machen, aber bei der Verwirbelung ließ sich ein kleiner Effekt nachweisen. Auch wenn das Wasser über einen Kristall fliest wird aufgrund des hydrophilen Effektes EZ-Wasser produziert. Prof. Pollack will sich in Zukunft wahrscheinlich mit einem Verfahren zur Umwandlung von Trinkwasser in EZ-Wasser beschäftigen, doch zunächst konzentriert sich das Wissenschaftsteam an der University of Washington auf die weitere Forschung der biologischen Wirkung beim Menschen.

Eine auch sehr interessante wissenschaftliche Arbeit kommt von der Verkehrsbüro Kulinarik in Zusammenarbeit mit der Priv. HTL Hollabrunn für Lebensmitteltechnologie. Dort wurde erstmals der Einfluss energetischer Wasserbehandlung auf die Rohsalatproduktion untersucht. „Um auch künftig in diesem Bereich mit Innovationen dem Markt voraus zu sein, haben wir uns entschlossen, die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen und eine Studie in Auftrag zu geben, die bis dato einzigartig in Europa ist. Dabei haben die mikrobiologischen Ergebnisse gezeigt, dass mittels energetischer Wasserbehandlung messbare Verbesserungen hinsichtlich Haltbarkeit und Produktfrische in der Salaterzeugung erzielt werden können“, erklärt Manfred Ronge, Managing Director Verkehrsbüro Kulinarik.

Das Ziel dieser Forschungsarbeit war eine eventuell auftretende Verbesserung der Reduktion der Keimzahlen durch mikrobiologische Untersuchungen hinsichtlich behandeltem und unbehandeltem Wasser nachzuweisen. Im Versuchsaufbau wurde das Wasser abwechselnd durch einen Wasserbeleber bzw. daran vorbei geschleust. Der Salat wurde jeweils in den Waschbecken als Rohware und nach der Waschstraße als Fertigprodukt im Hinblick auf die Reduktion der Gesamtkeimzahl, coliformen Keime und Hefen, beziehungsweise Schimmelpilze untersucht. Des Weiteren wurde noch eine Keimidentifizierung nach unterschiedlichen Methoden zur Bestimmung der genauen Mikroflora durchgeführt.

Nach Auswertung einer umfangreichen statistischen Auswertung konnte festgestellt werden, dass es zu einer signifikanten Verbesserung der Reduktion durch energetisiertes Wasser gekommen ist. Die Signifikanz wurde durch den Doppelt-Test ermittelt. Für ein aussagekräftiges Ergebnis wurde das 95 Prozent Niveau gewählt, welches verbreitet in der Lebensmittelindustrie ist, während in der Medizin meist ein α von 0,01 oder 0,001 gewählt wird, da dort ein größerer Unterschied gegeben sein muss.

Tatsächlich ist Wasser wissenschaftlich gesehen immer noch ein großes Mysterium. Sein Verhalten ist oft anders, als es nach physikalischen Gesetzen zu erwarten wäre. Rund 40 der bekannten Anomalien lassen sich wissenschaftlich erklären. Andere wiederum nicht, wie das Wasser beim Abkühlen zwei Phasen bildet. Eine mit niedriger und eine mit hoher Dichte.

Was also bleibt wissenschaftlich übrig zum Thema Vitalisierung von Wasser? Als Überbegriff verstanden ist Vitalisierung sehr umfangreich und umfasst von der Mineralisierung bis über die pH-Regulierung und die Ionenbindung viele andere Verfahren, die auch wissenschaftlich nachweisbar sind. Wasser vitalisieren bedeutet auch es (bio)-verfügbarer für den Körper zu machen, also zellgängiger. Das kann allein schon die Reinheit durch Filtrierung von Wasser betreffen. Als Fazit kann festgehalten werden, dass es durchaus unterschiede der diversen Wässer gibt. Inwieweit diese als „Vitalisierung“ zu betrachten sind ist aufgrund der Definition schwierig festzuhalten. Ebenfalls ein Fakt ist, dass Wasser durch verschiedene Verfahren verändert werden und unterschiedliche biochemische Effekte im menschlichen Körper haben kann. Nach wie vor gibt es noch viel zu erforschen und viele Hypothesen eindeutig zu belegen, doch ob nun „vitalisiert“ oder anders bezeichnet – Wasser ist nicht gleich Wasser.


Informationen:

Vita Dr. Pollack
1968-73    Assistant Professor, Dept. Anesthesiology and Div. Bioengineering, University of Washington, Seattle
1973-77    Associate Professor, Anesthesiology & Bioengineering
1977-81    Professor, Anesthesiology & Bioengineering
1981-        Professor of Bioengineering

Ehrungen und Auszeichnungen Dr. Pollack

Tau Beta Pi Kulka Award, 1961; Eta Kappa Nu Kulka Award, 1961

Polytechnic Institute Merit Key; Engineering Honor Societies (Eta Kappa Nu, Tau Beta Pi)

Established Investigatorship, American Heart Association, 1974-79

Who's Who in America; American Men and Women in Science; Who’s Who in the World

Board of Directors, Bioengineering Society, 1977-79; NIH Cardiovascular-Pulmonary Study Section, March, 1979, 1980

Editorial Boards: J. Mol. & Cell Cardiol., 1975-80, Am. J. Physiol. (Heart and Circ Physiol), 1975-80; Circ. Research, 1982-1989; and Cell Biology International, 2005-  ; Molecular and Cellular Biomechanics, 2007-

Honorary member, Romanian Muscle Society, 1992

Excellence Award, Society for Technical Communication, 1992 (for book, Muscles & Molecules)

Founding Fellow, American Institute of Medical and Biological Engineering, 1993

Consultant, Whitaker Foundation, 1996-2006

JSEM Scientific Paper Award, 1998

Fellow, American Heart Association, 2001; Inaugural Fellow, Council on Basic Cardiovascular Sciences, AHA, 2001

Invited Scholar, Institut des Hautes Etudes Scientifiques, Paris, 2002

Distinguished Lecturer Award, Biomedical Engineering Society, 2002

International Scientist of the Year (IBC), 2002

Honorary Doctorate, Ural State University, Ekaterinburg Russia, 2002

Distinguished Award, Society for Technical Communication (for book, Cells, Gels and the Engines of Life) , 2003

Merit Award, International STC competition for book, above, 2003.

Chair (joint, founding), Gordon Research Conference on “Interfacial Water in Cell Biology” 2004.

Honorary Professor, Russian Academy of Sciences, 2005

Fellow, Biomedical Engineering Society, 2005

National Science Board Task Force for Transformative Research, Advisor, 2005-2006

Annual Conference on the Physics, Chemistry, and Biology of Water, Inaugural Chair 2006; Chair, 07, 09, 10, 11,12, 13.

University of Washington Annual Faculty Lecturer 2008. Selected uniquely from all UW faculty

Founding Editor-in-Chief, WATER: A Multidisciplinary Research Journal

NIH Director’s Transformative Research Award, 2009

Chair, US-Israel Binational Science Foundation Panel on Transformative Research, 2011

Martin Hellsten Surface-Chemistry Award, AkzoNobel Chalmers 2011

Prigogine Medal, 2012

TEDx talk, 2012

Academy of Science, Srpska, Foreign member and Academician, 2012

Director, Institute for Venture Science, 2013

Distinguished Award, Society for Technical Communication (for book, The Fourth Phase of Water), 2014

Scientific Excellence Award, World Academy of Neural Science, 2014

International Summit Award of Excellence, STC 2014.

Dinsdale Prize, Society for Scientific Exploration, 2014

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