Wasser bildet Brücke zu zweitem Gefäß
Setzt man zwei Gefäße unter Hochspannung, bildet sich dazwischen eine schwebende Wasserbrücke. Das Wasser wird dabei in beide Richtungen transportiert und weist neue Eigenschaften hinsichtlich Dichte und Struktur auf. Dieses bisher in Fachkreisen eher unbeachteten Phänomens haben sich Wissenschaftler der Technischen Universität Graz angenommen.
Das Team um Projektleiter Elmar Fuchs vom TU-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie setzte mehrfach destilliertes Wasser in zwei Behältern unter Hochspannung und entfernte diese langsam voneinander.
"Es entsteht zunächst ein Funke. Dann 'kriecht' die Flüssigkeit den Becher entlang nach oben und bildet eine Wasserbrücke zwischen den Gefäßen", erklärte Fuchs in einer Aussendung der TU Graz am Mittwoch. Das Bild oben zeigt die Wasserbrücke.
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Wussten Sie schon?
| dass das Wasser im festen Zustand (Eis) leichter ist als in flüssiger Form und deshalb schwimmt? |
Der Wissenschaftliche Beirat
Dr. rer. nat., habil. Ing., Dipl.-Chem., R. Frey,
Universitäts Professor (C4)
p.dokt.techn.nauk/Staat
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