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ES FEHLT AM NÖTIGSTEN


Die Lage am AKW Fukushima I drängt die Folgen des Tsunamis in Japan beinahe in den Hintergrund. Doch es fehlt vielerorts am Nötigsten: vor allem sauberes Trinkwasser,Lebensmittel und Medikamente. Hier versuchen aktuell zumindest die Experten von BestWater in Kooperation mit der japanischen Botschaft Hilfe zu beschaffen und für sauberes Trinkwasser zu sorgen. Wie bekannt wurde, sind die Wasserfilteranlagen von BestWater unter anderem in der Lage atomare Stoffe zu filtern.
Derweil versuchen weiterhin zehntausende Retter nach Überlebenden zu suchen, doch wegen der Zerstörungen kommen sie nur langsam voran. Die japanische Polizei rechnet laut eigenen Angaben vom heutigen Donnerstag mit mehr als 20.000 Todesopfern.

Quelle: http://berlinertageszeitung.de/
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Dieser Originalartikel als PDF-Datei hier.


Sauberes Wasser jetzt ein Menschenrecht


Kind_mit_wasserflascheBei der UN-Vollversammlung am 28.07.2010 wurde sauberes Wasser als Menschenrecht anerkannt. Das Recht auf sauberes Wasser wird jetzt in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufgenommen.  Rund 884 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser und 2,6 Milliarden keinen Zugang zu Sanitäranlagen. Die von Bolivien vorgelegte Resolution und von 33 weiteren Staaten unterstützt, wurde von der Vollversammlung der 192 Staaten angenommen. Der bolivianische UN-Botschafter Pablo Solón machte deutlich, dass mehr als 3,5 Millionen Todesfälle auf verunreinigtes Wasser zurückzuführen seien. „Wir bestehen zu zwei Dritteln aus Wasser, unser Gehirn sogar zu drei Vierteln“, sagte Solón. „Wasser ist das Transport- und Kühlmittel unseres Körpers, und wir können eine ganze Weile ohne Essen auskommen, aber nur wenige Tage ohne Wasser. Durchfall ist die zweithäufigste Todesursache bei Kindern. Durch schmutziges Wasser sterben mehr Menschen als an Aids, Malaria und Masern zusammen.“ Solón hielt vor der Vollversammlung kurz inne. „Das waren gerade dreieinhalb Sekunden. Alle dreieinhalb Sekunden stirbt ein Kind, nur weil es kein sauberes Wasser hat.“ Schon im Jahre 2000 haben sich die Vereinten Nationen das Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser zu halbieren.

Wassermangel trifft Kinder am härtesten


Regierungen müssen Wasserversorgung für alle sichern - UNICEF verstärkt Arbeit im Bereich Wasser und Hygiene

Anlässlich der internationalen Weltwasserwoche weist UNICEF darauf hin, dass der Mangel an sauberem Trinkwasser vor allem für Kinder in den ärmsten Ländern tödliche Folgen hat. Nach Angaben von UNICEF sterben täglich 4.500 Kinder in Entwicklungsländern durch schmutziges Wasser und mangelnde Hygiene. Zwar haben mittlerweile 87 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu trinkbarem Wasser, doch fast eine Milliarde Menschen weltweit sind immer noch nicht ausreichend versorgt. Besonders schlecht ist die Situation in Afrika südlich der Sahara. Zur Weltwasserwoche, die jährlich vom Stockholmer Internationalen Wasserinstitut veranstaltet wird, kommen vom 16. bis 22. August internationale Experten und Entscheidungsträger zusammen. UNICEF leitet bei der Konferenz mehrere Seminare zu Themen wie sanitäre Versorgung in Schulen und zu Durchfallerkrankungen.

Mehr Schutz vor Pestiziden - Der Countdown läuft


Klare und verbindliche Ziele zum Schutz von Natur und Umwelt sowie der Gesundheit von Verbrauchern und Anrainern fordern Umweltverbände im Vorfeld der morgen in Potsdam beginnenden Veranstaltung des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Risikoreduktion beim Pestizideinsatz.

Asseln und deren Kot in unserem Trinkwasser


Haben Sie heute schon Assel-Kot getrunken oder damit geduscht? Klingt eklig, ist aber gut möglich. Denn in nahezu jedem Leitungsrohr leben die kleinen Krebstierchen, Asseln. Ihr Kot und ihre Kadaver werden mit dem Leitungswasser aus dem Hahn gespült. Zum Beispiel ins Wasserglas!

Erfahren Sie mehr ... Quelle BILD.de

Umweltbundesamt fordert, Medikamenten-Inhalte zu prüfen


Mensch, Tier und Pflanze nehmen über das Trinkwasser einen Cocktail der unterschiedlichsten Wirkstoffe von Medikamenten auf. Diese Mischung bedeute allerdings keine akute Gefahr für den Menschen, erklärten Experten vom Umweltbundesamt (UBA) Mitte 2003 in Berlin. "Wir wollen nur ohne jeden Alarmismus aufzeigen, wo künftige Probleme entstehen" betonte UBA-Präsident Andreas Troge. Allerdings seien dringend Leitlinien zur Umweltbewertung neu zugelassener Arzneimittel nötig, forderte er. Die in Medikamenten enthaltenen Wirkstoffe gelangten meist unverändert über den menschlichen oder tierischen Organismus in die Kläranlagen und von dort ins Oberflächengewässer. "Viele Mittel sind chemisch außerordentlich stabil", sagte Troge.

Wenn sie dann auch noch wasserlöslich sind, gelangten sie ins Grundwasser und von dort ins Trinkwasser. Konkrete Nachweise habe die Prüfung eines Mittels zur Verhütung von Schwangerschaften ergeben, erklärte der Wissenschaftler Jan Koschorreck. Das Medikament, das als Pflaster auf den Markt kommen soll und kurz vor der europäischen Zulassung stehe, habe eine besonders hohe Konzentration des in allen entsprechenden Präparaten enthaltenen hormonellen Wirkstoffes Ethinylestsradiol, kurz EE2 genannt.

"Ab einer Konzentration von 0,5 Nanogramm pro Liter sind chronische Wirkungen für Fische zu erwarten", sagte Koschorreck. Im Gegensatz zur Anti-Baby-Pille habe sich jedoch gezeigt, dass ein Teil des EE2 vom Körper aufgenommen werde und nur der Rest in die Umwelt gelange. Würde das gebrauchte Pflaster außerdem noch gesondert entsorgt, würde die Umweltbelastung von EE2 deutlich sinken, erklärte Koschorreck.

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Mitglieder im Beirat:
Dr. rer. nat., habil. Ing., Dipl.-Chem., R. Frey,
Universitäts Professor (C4)
p.dokt.techn.nauk/Staat
Inhaber Josef Piotr Gamon
Dipl. Ing. (FH) Borchardt
Dipl. Ing. (FH) Schiepeck

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