Das blaue Gold
Wasser in aller Welt
Der blaue Planet Erde ist zu 70 Prozent von Wasser bedeckt. Bei 510 Millionen Quadratkilometern Erdoberfläche machen die Ozeane 325 Millionen Quadratkilometer aus. Doch nur ein geringer Anteil davon steht uns als Süßwasser zur Verfügung:
97% der weltweiten Wasservorräte sind salzig.
2% sind in Gletschern und an beiden Polen in Form von Eis festgefroren.
1% gilt als Süßwasser, davon entfallen 0,58 % auf das Grundwasser, 0,02 % auf Flüsse und Seen und 0,0001 % auf die Atmosphäre.
Gerade mal 1 Prozent aller Wasservorräte gilt als Süßwasser. Doch dieses ist noch lange kein Trinkwasser. Es ist kostbar und sehr ungleich über die Erde verteilt. So herrscht in Afrika oder im Nahen Osten Wassermangel, was zunehmend zu kriegerischen Auseinandersetzungen führt. Im Gegensatz dazu scheint in Mitteleuropa Wasser unbegrenzt vorhanden zu sein.
Würde die gesamte Weltwassermenge als Würfel dargestellt werden, so besäße dieser für jede Seite eine Länge von 1.100 Kilometern, was zum Beispiel der Entfernung von Prag nach Nizza entspricht. Ein Würfel aus der gesamten Süßwassermenge der Erde hätte die Seitenlänge von 150 Kilometern, eine Strecke von Berlin nach Magdeburg.
Die gesamte Trinkwassermenge der Erde muss für mehr und mehr Menschen reichen, doch sie verringert sich zugleich. Soll laut Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) ein Mensch jeden Tag 100 Liter sauberes Wasser zur Verfügung haben, so müssen doch mehr als eine Milliarde Menschen mit weniger Wasser auskommen. Das wurde in einer UNESCO-Studie festgestellt. So liegt zum Beispiel der heutige Wasserkonsum in Indien bei 25 l pro Einwohner und Tag.
Süßwasser wird knapper und teurer. Viele Experten sprechen schon seit Jahren vom „Blauen Gold“ des 21. Jahrhunderts.
Heute leben rund 2 Mrd. Menschen ohne Zugang zu sauberem Trink- und Sanitärwasser. Weltweit werden nur etwa 5 Prozent der Abwässer gereinigt. Das hat zur Folge, dass besonders in den Entwicklungsländern viele Millionen Menschen an einer wasserbedingten Krankheit leiden. Schätzungsweise 5 Millionen Menschen sterben jährlich durch Verunreinigung und Keime im Trinkwasser.
Und auch dort, wo Wasser unbegrenzt fließt, ist die Versorgung mit Trinkwasser nicht mehr problemlos. Gewässer und auch das Grundwasser sind stellenweise so verschmutzt, dass sie für den Menschen nicht mehr oder nur unter erheblichem Reinigungsaufwand zu verwenden sind. Auch die Zugangsmöglichkeiten zum Süßwasser unterscheiden sich in Menge und Qualität in den Ländern dieser Welt oft erheblich.
Ursprung des Wassers
…auf der Erde
Warum gibt es auf der Erde Wasser und auf anderen Planeten nicht oder nur sehr wenig? Diese Frage ist bis heute nicht befriedigend geklärt. Wasser setzt sich aus den Elementen Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, beide Elemente kommen in großen Mengen im Universum vor. Sauerstoff ist allerdings normalerweise in Silikaten und Metalloxiden gebunden. So ist die rote Farbe des Planeten Mars eine Sauerstoffverbindung mit Eisen (Eisen (III)-oxid). Dagegen ist Wasser nur in geringen Mengen zu finden. In flüssiger Form wurde Wasser bislang nur auf auf unserem Planeten nachgewiesen. In die Erdatmosphäre gelangte Wassers zum Beispiel durch Ausgasen von Magma aus dem Erdinnern, was allerdings doch nicht ausreichend die uns verfügbare Menge an Wasser erklärt.
… im Sonnensystem
Auch im Sonnensystem kommt Wasser in gigantischen Mengen vor, ist aber weit verteilt, meistens in Form von Eis (in Kometen, auf dem Mars sowie einigen Monden) oder als Wasserdampf. Derartige außerirdische Vorkommnen könnten eines Tages wichtige Wasser- und Sauerstoffquellen werden.
Der blaue Planet Erde ist zu 70 Prozent von Wasser bedeckt. Bei 510 Millionen Quadratkilometern Erdoberfläche machen die Ozeane 325 Millionen Quadratkilometer aus. Doch nur ein geringer Anteil davon steht uns als Süßwasser zur Verfügung:
97% der weltweiten Wasservorräte sind salzig.
2% sind in Gletschern und an beiden Polen in Form von Eis festgefroren.
1% gilt als Süßwasser, davon entfallen 0,58 % auf das Grundwasser, 0,02 % auf Flüsse und Seen und 0,0001 % auf die Atmosphäre.
Gerade mal 1 Prozent aller Wasservorräte gilt als Süßwasser. Doch dieses ist noch lange kein Trinkwasser. Es ist kostbar und sehr ungleich über die Erde verteilt. So herrscht in Afrika oder im Nahen Osten Wassermangel, was zunehmend zu kriegerischen Auseinandersetzungen führt. Im Gegensatz dazu scheint in Mitteleuropa Wasser unbegrenzt vorhanden zu sein.
Würde die gesamte Weltwassermenge als Würfel dargestellt werden, so besäße dieser für jede Seite eine Länge von 1.100 Kilometern, was zum Beispiel der Entfernung von Prag nach Nizza entspricht. Ein Würfel aus der gesamten Süßwassermenge der Erde hätte die Seitenlänge von 150 Kilometern, eine Strecke von Berlin nach Magdeburg.Die gesamte Trinkwassermenge der Erde muss für mehr und mehr Menschen reichen, doch sie verringert sich zugleich. Soll laut Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) ein Mensch jeden Tag 100 Liter sauberes Wasser zur Verfügung haben, so müssen doch mehr als eine Milliarde Menschen mit weniger Wasser auskommen. Das wurde in einer UNESCO-Studie festgestellt. So liegt zum Beispiel der heutige Wasserkonsum in Indien bei 25 l pro Einwohner und Tag.
Süßwasser wird knapper und teurer. Viele Experten sprechen schon seit Jahren vom „Blauen Gold“ des 21. Jahrhunderts.
Heute leben rund 2 Mrd. Menschen ohne Zugang zu sauberem Trink- und Sanitärwasser. Weltweit werden nur etwa 5 Prozent der Abwässer gereinigt. Das hat zur Folge, dass besonders in den Entwicklungsländern viele Millionen Menschen an einer wasserbedingten Krankheit leiden. Schätzungsweise 5 Millionen Menschen sterben jährlich durch Verunreinigung und Keime im Trinkwasser.
Und auch dort, wo Wasser unbegrenzt fließt, ist die Versorgung mit Trinkwasser nicht mehr problemlos. Gewässer und auch das Grundwasser sind stellenweise so verschmutzt, dass sie für den Menschen nicht mehr oder nur unter erheblichem Reinigungsaufwand zu verwenden sind. Auch die Zugangsmöglichkeiten zum Süßwasser unterscheiden sich in Menge und Qualität in den Ländern dieser Welt oft erheblich.
Ursprung des Wassers
…auf der Erde
Warum gibt es auf der Erde Wasser und auf anderen Planeten nicht oder nur sehr wenig? Diese Frage ist bis heute nicht befriedigend geklärt. Wasser setzt sich aus den Elementen Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, beide Elemente kommen in großen Mengen im Universum vor. Sauerstoff ist allerdings normalerweise in Silikaten und Metalloxiden gebunden. So ist die rote Farbe des Planeten Mars eine Sauerstoffverbindung mit Eisen (Eisen (III)-oxid). Dagegen ist Wasser nur in geringen Mengen zu finden. In flüssiger Form wurde Wasser bislang nur auf auf unserem Planeten nachgewiesen. In die Erdatmosphäre gelangte Wassers zum Beispiel durch Ausgasen von Magma aus dem Erdinnern, was allerdings doch nicht ausreichend die uns verfügbare Menge an Wasser erklärt.
… im Sonnensystem
Auch im Sonnensystem kommt Wasser in gigantischen Mengen vor, ist aber weit verteilt, meistens in Form von Eis (in Kometen, auf dem Mars sowie einigen Monden) oder als Wasserdampf. Derartige außerirdische Vorkommnen könnten eines Tages wichtige Wasser- und Sauerstoffquellen werden.
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Wussten Sie schon?
| dass Kaffee nach Wasser, das am meisten getrunkene Getränk ist, jedoch 140 l Wasser für eine Tasse verbraucht werden, um die Bohnen nach der Ernte zu reinigen? |
Der Wissenschaftliche Beirat
Mitglieder im Beirat:
Dr. rer. nat., habil. Ing., Dipl.-Chem., R. Frey,
Universitäts Professor (C4)
p.dokt.techn.nauk/Staat
Inhaber Josef Piotr Gamon
Dipl. Ing. (FH) Borchardt
Dipl. Ing. (FH) Schiepeck
Dr. rer. nat., habil. Ing., Dipl.-Chem., R. Frey,
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