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Wasser - viel mehr als H2O

Wasser als Informationsspeicher

Dr. Gerald H. Pollack sorgte 2013 mit seinem Buch The Fourth Phase of Water: Beyond Solid, Liquid, and Vapor in wissenschaftlichen Kreisen für Aufsehen. Dr. Pollack selbst und auch sein Buch über das EZ Wasser (Exclusion Zone) wurden mehrfach Ausgezeichnet. 2014 erschien das Buch in deutscher Sprache im VAK Verlag unter dem Titel „Wasser - viel mehr als H2O: Bahnbrechende Entdeckung: Das bisher unbekannte Potenzial unseres Lebenselements“.

EZ Wasser oder der vierte Aggregatzustand von Wasser

Den vierten Aggregatzustand nennt Dr. Pollack die „Exclusion Zone“ (EZ), was so viel bedeutet wie Ausschluss-Zone. Wasser verändert sich bei jedem Kontakt mit hydrophilen Flächen, wie einem Plastikbecher zum Beispiel. Die Chemiewissenschaft kennt dieses Phänomen schon seit langem und nahm bisher an, dass diese Struktur des Wassers nur wenige Moleküle dick ist. Sich eben nur an der direkten Kontaktstelle mit dem Plastikbecher bildet. Prof. Pollack konnte mit seinem Team jedoch herausfinden, dass diese Neuordnung einen Viertel Millimeter dick ist, also hunderttausende von Molekülen. Neben der Neuordnung der Molekülstruktur reinigt sich das EZ Wasser praktisch von selbst. Es verdrängte nicht nur Schwebstoffe, sondern auch alle gelösten Stoffe in den Bereich des gewöhnlichen Wassers. Das EZ-Wasser hat einen veränderten elektronischen Widerstand, eine gelartige Viskosität, absorbiert Infrarotlicht, weist einen veränderten pH-Wert auf und ist negativ geladen.

Wasser sendet Strahlungsenergie ab

Laut den Forschungen von Dr. Pollack sendet Wasser Strahlungsenergie ab, wobei das meiste aus dem Bulkwasser stammt (Dr. Pollack spricht beim sogenannten Bulkwasser von einem Wasser, welches die normale Ansammlung von Wassermolekülen aufweist-also H2O). Ein Teil der Strahlungsenergie kommt aber auch vom EZ Wasser. Die ausgesandten Wellenlängen sind abhängig von der Struktur des EZ Wassers, welches variieren kann. Die Ausschlusszonen bilden sich immer da, wo Wasser auf Oberflächen trifft. Je nach Oberfläche ergeben sich einzigartige Ladungsverteilungen, welche wiederum andere Variationen der allgemeingültigen Struktur von EZ Wasser ergeben. Hieraus schlussfolgert Dr. Pollack, dass die vom EZ Wasser ausgesandte Energie auch oberflächliche Informationen beinhaltet. Trifft dies zu, kann Wasser Informationen aussenden.

Wasser sendet und speichert Informationen ab

Sollte die abgegebene Strahlung Informationen erhalten, könnten diese verfälscht werden oder völlig verschwinden. Es könnten laut Dr. Pollack auch Teile der Information erhalten bleiben, sofern einige Vibrationsmodi der Energie neue Strukturen in der Ausschlusszone des Wassers erzeugt haben. Hier spricht der Forscher von einer wasserbasierten E-Mail und meint die elektromagnetisch versendeten strukturellen Informationen an das Wasser. Dr. Polack gibt zu, dass dies nach heutigem Stand durchaus als weit hergeholt bezeichnet werden kann, beruft sich aber auf die Experimente des Nobelpreisträgers Luc Montagnier. Der Virologe behauptet erfolgreich DNA-Struktur-Signale an Wasser übermittelt zu haben.

In dem Versuch von Montagnier wurde eine wässrige Suspension einer DNA-Probe erzeugt. Die Suspension kam in eine versiegelte Flasche und wurde neben einer zweiten versiegelten Flasche mit Wasser gestellt. Die beiden Flaschen standen über einen längeren Zeitraum nebeneinander, während sie gewöhnlicher elektromagnetischer Energie ausgesetzt wurden. Anschließend wurde das Wasser aus der zweiten Flasche mit „Rohmaterial“ für DNA-Synthese gemischt. Es wurde neue DNA erzeugt, doch keine zufällige, sondern es war dieselbe wie die Probe aus der ersten Flasche. Da beide Flaschen fest versiegelt waren und keinen physischen Kontakt hatten, wurden die Informationen folglich von einer Flasche auf die andere übertragen und das Wasser konnte die Information speichern.

Die Wissenschaft stufte diese Ergebnisse als unglaubwürdig ein, da sich diese in Doppelblindstudien nicht reproduzieren ließen. Allerdings haben sich einige Wissenschaftler dem Thema angenommen und beschäftigten sich mit elektromagnetischen Übertragungsphänomenen, die auf Gurwitsch zurückgehen, und auf Forschungen von Jacques Benveniste, der 1988 bereits eine Publikation über die „Erinnerung des Wassers“ im Fachmagazin Nature veröffentlicht hat. Laut Dr. Pollack haben mittlerweile zwei Labore verkündet, die Ergebnisse von Montagnier bestätigen zu können.

Im Oktober 2014 erhielt Montagnier Unterstützung von der Unesco in Paris, die ihn zu einem wissenschaftlichen Symposium zum Thema „Gedächtnis von Wasser“ eingeladen hatte. Das Podium gehörte alleine ihm und den ihn in diesem Forschungsgebiet unterstützenden Wissenschaftler aus Frankreich und Italien. Er präsentierte unter anderem Ergebnisse von Messungen, die er gemeinsam mit der Universität Göttingen und dem angegliederten Unternehmen Chronix Biomedical durchgeführt habe. „Ich habe mit ihm in der Aidsforschung zusammengearbeitet und kenne ihn seit rund 23 Jahren. Wir sind sehr grosse Unterstützer von Montagnier, und wir wollten ihm bei seiner Forschung helfen“, sagt der CEO von Chronix Biomedical, Howard Urnovitz, die Labore in South Dakota und Göttingen betreiben. „Wir konnten Montagniers frühere Resultate teilweise bestätigen“, so Urnovitz. So kontrovers die wissenschaftliche Diskussion beim Thema Wasser als Informationsspeicher auch ist, die neuesten Forschungen scheinen zunehmend Beweise und Ergebnisse zu präsentieren, die ein Gedächtnis von Wasser bestätigen.

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